NJG12-12
1931
Über die Kristallchemischen Beziehungen zwischen Gallium und Aluminium, Germanium und Silicium
12
1, 2, 3, 4
247-264

Die Erkenntnis, daß der Bau eines Kristalls durch Mengen-Verhältnisse, Größen-Verhältnisse und Polarisations-Eigenschaften seiner Bausteine bedingt wird, führt zu neuen Problemstellungen, welche über den Rahmen der früheren chemischen Kristallographie hinaus den Aufbau einer systematischen Kristallchemie ermöglichen.

Die Größen-Verhältnisse der Atome und Ionen itt Kristallen sind uns bereits wohlbekannt, wir können die Radien der Kristallbausteine direkt aus Kristallstrukturdaten ermitteln, ohne Zuhilfenahme anderer Daten, indem wir die Grenzwerte der Mindestabstände zweier gleicher Anionen, etwa den Abstand zweier Schwefel-Anionen im Magnesiumsulfid und im Mangansulfid, der Berechnung zu Grunde legen.

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